Anthony Bushell
Today German’s own position as a second language represents something of an enigma. As the largest l...
Download (PDF - 123 kb)   Some fundamentals for teaching and learning German[1] ...
[1] Stephan Jaeger, University of Manitoba Download (PDF - 185kb) Einführung: Interdi...
Das Thema Nationalsozialismus ist Bestandteil des landeskundlichen Deutsch­unterrichts und findet...
Einleitung Ziel dieses Beitrages ist die Darstellung und Vorstellung verschiedener erfolgreic...

Unterrichtsforum

Ein Videoclip auf Youtube zum Einüben des Perfekts

Karen Roy

Ich habe mal gehört, dass ein Bild tausend Wörter wert sei. Mir ist auch aufgefallen, dass Videos dieselbe Wirkung auf Studenten ausüben können. Für den Kurs Deutsch 110, also für Studenten im zweiten Semester, wollte ich eine kreative Art und Weise finden, das Perfekt mit den Studenten zu üben. Ich wusste schon, dass viele Studenten sehr gerne Videos auf YouTube anschauen und ich wollte deswegen dieses Medium anwenden.

Das Spiel, das ich hier vorstelle, mache ich mit den Studenten, nachdem sie schon die Regeln für das Perfekt gelernt haben. Im vorangegangen Semester haben sie auch schon gelernt, wie man Sätze baut und miteinander kombiniert. Aus diesem Grund dient der Videoclip zur Wiederholung des schon gelernten Perfekts und, um herauszufinden, wo sie noch Schwierigkeiten haben.

Anhand eines kurzen Clips aus der Sendung mit der Maus, den man sich auf Youtube ansehen kann, sollen die Studenten nicht nur das Perfekt richtig anwenden, sondern sie üben auch das Formulieren von richtigen Satzstrukturen. Außerdem unterhalten sie sich kreativ miteinander, wenn sie sich verschiedene Variationen vom Schluss der Geschichte ausdenken.

In der Power Point Präsentation  zeige ich, wie ich diesen kurzen Video Clip von YouTube anwende, um die Studenten zum Lachen zu bringen und vor allem den Stress zu reduzieren, wenn sie das Perfekt üben. Er ist besonders nützlich, weil die Studenten mehrere Verben und Möglichkeiten von Satzstrukturen gleichzeitig üben können.

Zuerst mal zeige ich ihnen Bilder, die mehr als tausend Wörter wert sind. Dann gebe ich ihnen ein paar Beispiele. Ich habe absichtlich Verben ausgewählt, die die Studenten später für die Geschichte des Videoclips benutzen können.

Dann schauen wir uns den Clip an. 
Obwohl die Figuren gar nicht sprechen, können wir ihre Handlungen sehr gut verstehen. Kurz vor dem Ende mache ich eine Pause. In dieser Phase sollen die Studenten zusammen arbeiten und sich ausdenken, wie sie die Geschichte zu Ende erzählen möchten, bevor sie ihre Ideen mit dem Rest der Klasse teilen. Der Schluss muss aber positiv und wenn möglich auch lustig sein.
Wenn die Studenten schon fortgeschritten sind, sollen sie auch versuchen, folgende Strukturen zu verwenden:

  • Sätze mit Inversionen: Dann, Danach ...
  • Konjunktoren: aber, und, denn...
  • Nebensätze: obwohl, weil ...


Die Verben, die man für die Geschichte dieses Videoclips benutzen kann, sind ziemlich einfach zu konjugieren. Wichtig ist es, sie zu wiederholen. Gleichzeitig muss man die Satzstrukturen üben, wenn man eine kleine Geschichte erzählt.

Normalerweise denken sich die Studenten ganz humoristische Variationen vom Schluss der Geschichte aus. So ist es eigentlich viel leichter, zusammen zu lachen und in entspannter Atmosphäre, die Grammatik zusammen zu wiederholen und Fragen zu stellen.